SERCOS-basierte Vision-Systeme – neu definiert von IMAGO Technologies

November 12, 2015

Vision-Systeme sind heute integraler Bestandteil von Maschinen und werden über Feldbusse wie z.B. SERCOS eingebunden. Rechner und Kameras müssen im 24/7-Betrieb robust funktionieren. Die Funktionalität der Bildverarbeitung kann aufgrund der Produktvielfalt häufig nicht mehr in einer parametrierbaren Anwendung abgebildet werden; sie muss flexibel – auch am Ort der Inbetriebnahme – veränderbar sein.

 

Bei all den genannten Aspekten setzt das VisionBox-System von IMAGO Technologies an. Diese Rechnerfamilie bietet die Expertenschnittstellen für die Bildverarbeitung an, z.B. Kamera- und LED-Beleuchtungsansteuerung, Verarbeitung von Encodersignalen, optoentkoppelte I/Os und den SERCOS-Bus für die Kommunikation zur SPS. Kameras können über nur ein Ethernetkabel angeschlossen werden – über dieses laufen ergänzend zu den Daten die Spannungsversorgung und das Echtzeit-Triggersignal für die Bildaufnahme.

 

IMAGO als traditioneller Hersteller von Embedded-Vision-Rechnern sowie intelligenten Kameras geht noch einen Schritt weiter und bietet unter anderem die Hardwareanbindung der hochaktuellen Software an MERLIC. Merlic ist ein interaktiver Werkzeugkasten zur Erstellung einer kompletten Bildverarbeitungsanwendung inkl. GUI-Anbindung, fernsteuerbar über die Grenzen der Fabrik hinaus und: erweiterbar. Innerhalb einzelner Bildverarbeitungstools werden sinnvolle Parameter für die Auswertung schon von Merlic vorgeschlagen. Die Werkzeuge stammen vom Münchener Hersteller MVTec, weltweit bekannt für die HALCON-Bildverarbeitungsbibliothek mit über 1.200 Operatoren. So kann auch MERLIC mit Halcon-Operatoren individuell erweitert werden.

 

Nur das Auswertetool ergibt noch kein Vision-System. IMAGO mit seiner Hardwarekompetenz hat inkl. der SERCOS-Ansteuerung diese Funktionen in Merlic integriert. Zusammen mit einem Beispielprogramm kann der Anwendungsentwickler umgehend starten. Insofern ist das System nicht einschaltfertig, sondern adressiert die Bildverarbeitungsapplikationsexperten innerhalb des Maschinenherstellers. Nur muss mit Merlic ad hoc nicht mehr programmiert werden, die Anwendung kann schneller erstellt und sehr wichtig: schneller modifiziert werden.

 

Neben Merlic sind andere Softwarepakete bereits an die VisionBox angebunden oder werden dies in Zukunft sein.

 

Für Serienhersteller integriert das IMAGO-Team zudem Beleuchtung, Optik und Kamera in einem IP-Schutzgehäuse, liefert Spezialkabel und prüft in einem umfangreichen Warenausgangstest sämtliche Hardwarefunktionalität der Vision-Komponenten.

 

In der Summe wird die Entwicklungszeit zu einem serientauglichen, flexibel modifizierbaren Vision-System drastisch verkürzt: robuste Hardware – ein flexibles Visiontool – die Feldbuseinbindung – und dieses alles ergänzt um die Erfahrung eines Herstellers, der schon mehr als 20 Jahre im Machine Vision Business aktiv ist.

 

Vor dem Kauf steht die Beratung im Vordergrund. Erst, wenn die Rahmenbedingungen auf beiden Seiten klar verstanden sind, können optimierte Lösungen vorgeschlagen werden. Das oft beim Maschinenhersteller angesiedelte Applikations-Know-How wird hierbei nicht angerührt – optimiert wird die Software-Hardware-Toolchain.

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