VisionBox – Erweiterte digitale Ein- und Ausgänge

August 24, 2015

Die meisten Bildverarbeitungssysteme müssen mit der Peripherie der Maschine, in der sie installiert sind, kommunizieren. Auch heute noch geht das am einfachsten mit digitalen Ein- und Ausgängen.

 

Für die VisionBox AGE-X, den kompakten, lüfterlosen Bildverarbeitungsrechnern, wurde kürzlich von IMAGO Technologies die Schaltleistung der digitalen Ausgänge erweitert. Bis zu 1A kann in der optionalen Hochstrom-Variante pro Ausgang geschaltet werden, bei einer maximal zulässigen Spannung von 70V. Dies erlaubt zum Beispiel das Schalten von LED-Dauerlicht für die Bildaufnahme. Eine weitere Anwendung ist das synchrone Triggern mehrerer Kameras über einen Ausgang. Der digitale Ausgang der Standardvariante erlaubt schnelle Schaltvorgänge bis ca. 50kHz.

 

Kombiniert sind jeweils acht Ausgänge mit acht digitalen Eingängen in einem kompakten I/O-Modul. In der VisionBox AGE-X finden je nach Version bis zu 40 Ein- und Ausgänge, also 5 Module, Platz. Beide Modul-Varianten können gemischt werden und sind selbstverständlich optisch entkoppelt. Die digitalen Eingänge schalten mit bis zu 5MHz die Signale auf den integrierten Echtzeit-Controller. In ihm wird auch der Entprellvorgang für zuverlässiges Schalten eingestellt.

 

Der Echtzeit-Controller verarbeitet die Eingangssignale in Richtung Kameratrigger, LED-Blitz-Controller sowie digitalen Ausgängen und kann per Interrupt das VisionBox-Betriebssystem (Windows /RT-Linux) über Schaltvorgänge informieren. Der Verbund aus Multiplexer und I/O-Scheduler erledigt komplexe Verschaltungen unter Einbeziehung von Zählern und Timern. Beispielsweise kann das Signal einer Lichtschranke und eines Drehgebers mehrere Kamerastationen entlang eines Transportbandes zeitlich passend auslösen und nach der Bildauswertung die inspizierten Teile zur richtigen Zeit bzw. an der richtigen Stelle ausschleusen.

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